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Dorfsäge




 


Um 1930 ist die Säge (Soga) von Schmitten erbaut worden. Es drohte der Zerfall. Die Vereinigung Freunde von Schmitten (VFvS) machte sich daran, die «Soga» zu erhalten. Sie ist eine Zeugin früherer dörflicher Produktionsweise. Langwierige und kostenintensive Abklärungen und Arbeiten warteten auf die Initianten. 

Eine Eigenfinanzierung durch die Initianten (VFvS) iwar von Anfang an illusorisch. Man war auf Unterstützung angewiesen. Die Gemeindefinanzen erlaubten es nicht, die Säge auf Kosten der Steuerzahlerinnen und -zahler zu sanieren. Trotzdem: Aufgeben galt nicht!

Im Jahr 2019 wurde ein hydrologisches Gutachten erstellt. Es wurde abgeklärt, ob der Schmittner Bach genügend Wasser führt, um das Wasserrad zu versorgen, denn die Sanierung des Wasserrad-Antriebs war von Anfang an ein Herzstück der Sanierungsanstrengungen. Allerdings nützt es nichts, ein Wasserrad zu haben und die Soga einstürzen zu lassen. Die Prioritätenliste musste überarbeitet werden. 

Im Herbst 2021 erfolgte der Start einer Sammelaktion. Knapp 800 Adressen wurden gesammelt und angeschrieben.  Obwohl eine Crowdfunding-Aktion Aktion ein Misserfolg war, machen wir weiter. Immerhin kann man den zweiminütigen Film aus der gescheiterten Aktion noch anschauen. K
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Die Spenderinnen und Spender blieben bei der Stange. So konnten wir als ersten Schritt den Vorplatz sanieren, damit in Zukunft kein salziges Schmelzwasser die Auflagebalken beschädigt. Diese waren marode und mussten ersetzt werden. 

Im Jahr 2024 folgten weitere wichtige Schritte. Die Soga wurde unter Denkmalschutz gestellt. Wir erhielten vom Denkmalschützer grünes Licht für die Dachsanierung und den Abriss des später erstellten Anbaus über dem Wasserrad. Die später eingebaute Wagen-Fräsekonstruktion wurde von der Denkmalpflege als nicht erhaltenswert eingestuft. Also wurde sie ebenfalls demontiert, zusammen mit dem bereits erwähnten Anbau, den dortigen Fassadenbrettern, den Boden- und Dachbrettern. 

Der nächste Schritt wird das Wasserrad sein. Noch fehlen dazu die Mittel. Wir werden sehen!

 

 

 

 

 


Daniel Fürsinger, Projektleiter Soga bis 2024 hat einen Projektbeschrieb verfasst.

 

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